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Caliente!-Film

Was als Quartierfest begann, entwickelte sich in 30 Jahren zum grössten Latin-Festival Europas. Möglich dank der Vision des Gründers Roger Furrer.

Doch hinter der Musik, der Energie und den Bildern steckt mehr: Ein Zürcher Festival wird zum Brennglas einer polarisierten Gegenwart.

Ein Dokumentarfilm über Musik, Migration und Toleranz.

Der Trailer gibt einen ersten Einblick in die aktuellen Arbeiten an der Dokuserie von Andreas Panzeri und Co-Autor Sven Prausner.

 

Roger Furrer – ein Leben für Musik und Festivals

Seine Biografie klingt selbst wie ein Film: Nach einer Banklehre zieht es Roger Furrer in die Musikwelt. Beim Montreux Jazz Festival lernt er von Claude Nobs das Festivalhandwerk, begegnet neben vielen Stars hautnah Queen und Freddie Mercury und arbeitet mit ihnen am ersten «Rock in Rio». Auf Ibiza gründet er sein eigenes Sun-Festival und zieht das neun Jahre lang durch, in Kuba erhält er von Fidel Castro die Bewilligung für ein spektakuläres Open Air in Havanna.

1995 verwirklicht Furrer schliesslich in Zürich seine eigene Vision: CALIENTE! Was als Fest für die wachsende Latino-Community beginnt, entwickelt sich über drei Jahrzehnte zum grössten Latin-Festivals Europas – und bringt zeitweise Hunderttausende Menschen zum Tanzen.

Roger Furrers aussergewöhnliche Lebensgeschichte bildet den roten Faden des Films «Caliente!» (Arbeitstitel)  – von Montreux über Rio, Ibiza und Havanna bis nach Zürich.


Sein Drehbuch mit der Männerkomödie "Jackpot für einen Bettelmönch" hat Andreas Panzeri zu einem Roman umgeschrieben. Das Manuskript ist bei diesem Prozess auf 280 Seiten angewachsen. Es wird jetzt noch einmal verdichtet, sprachlich verfeinert und in eine Taschenbuch taugliche Form gebracht. Die Sadcom über einen Paartherapeuten mit Liebeskummer verbindet Emotionen mit viel Humor. Die satirische Beobachtung ist konzipiert als "Enthüllungsroman" rund um eine höchst dubiose Vermarktung des Bestsellers "99 Tipps für 100 Prozent Vertrauen in das Glück". 

In seiner neusten Fassung heisst der Roman "Im Warteraum des Glücks".


"Stüssihof"

Während des Lockdowns waren viele Schauspielerinnen und Schauspieler zum Herumsitzen gezwungen. Um diese spielfreie Zeit kreativ zu nutzen, haben Andreas Panzeri und Nicolas Yves Aebi ein paar bekannte Namen für einen Spielfilm begeistern können.

Mitgewirkt hat ein 20-köpfiges Team von Profis, die während Corona ebenfalls durch den Wegfall grösserer Produktionen Zeit für diesen "Guerilla-Film" hatten.

Publikumsliebling Walter Andreas Müller und die legendäre Bella Neri drehten an einzelnen Tagen über mehrere Wochen verteilt zusammen mit der Musikerin Viola von Scarpatetti, Nicolas Batthyany, dem "Caveman" Siegmund Tischendorf, der Tänzerin Miriam Suter, Schauspiel-Coach Christof Oswald oder mit der Moderatorin Mireille Jaton und Sara Schroedter als neugierigem Teenager.

Das Drehbuch für den 50-Minuten-Film stammt von Andreas Panzeri. Regie führte Nicolas Yves Aebi. Geschnitten hat Sven Prausner.

Die Story über das Leben im Zürcher Niederdorf im Aufbruchsjahr 1982 soll jetzt eine Fortsetzung als Serie finden. Ein erster Förderungsbeitrag der Zürcher Filmstiftung wurde bereits gesprochen.


Als Freelancer ist Andreas Panzeri spezialisiert auf Beiträge aus den Bereichen Kultur und Medien. Zum Beispiel eine Reportage über den Liveauftritt der Kultband Yello im Zürcher Hallenstadion, die auf dem Privatsender Star TV gezeigt wurde. Der Videoclip ist wie ein Medley geschnitten und verarbeitet auch frühere Aufnahmen der Band. Dieter Meier analysiert dazu im Interview das Erfolgsrezept von Yello und redet über seine Zusammenarbeit mit dem Soundtüftler Boris Blank.


Aktuell warten auch vier Stunden Videomaterial auf den Feinschnitt für einen Kurzfilm zum Thema "Rituale". Andreas Panzeri hat während drei Tagen und Nächten Impressionen gesammelt von Touristen rund um den legendären Trevi Brunnen in Rom.